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Durchstarten in Deutschland: die BIONIK-Geschichte

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BIONIK-Therapeut begleitet zwei Personen beim funktionellen Training auf der Sprinttrack-Fläche

Manche Wege sind alles andere als selbstverständlich. Dass Alem Hadzic heute an mehreren Standorten in Hagen behandeln lässt und weiter wächst, ist das Ergebnis von Überzeugung und harter Arbeit. In einem Feature der Westfalenpost (Autorin: Laura Handke) hat er seine Geschichte erzählt – wir geben sie hier in Auszügen wieder.

Ein Traum aus der Kindheit

„Ich bin erst 2017 aus Bosnien nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten. Vorher war ich schon fünf Jahre als Physiotherapeut tätig und musste hier eine zweijährige Anerkennung durchlaufen“, erinnert sich der damals 28-Jährige. Physiotherapeut zu werden, war schon immer sein Ziel: „Ich mache selbst Kampfsport und wollte immer gern mit Sportlern zusammenarbeiten. Als ich klein war, sagte mein Vater, ich solle doch Physiotherapeut werden – seitdem war das mein Traum.“

Nach der Anerkennung arbeitete er zunächst privat als Therapeut, unter anderem mit bekannten MMA-Kampfsportlern, aber auch mit Fußballern und Musikern. Ein Jahr lang war er in einer Düsseldorfer Praxis tätig. „Es stand aber schnell für mich fest, dass ich mir etwas Eigenes aufbauen möchte.“

Der Anfang an der Boeler Straße

Sein erster Standort lag in der Boeler Straße. „Ich fühle mich hier wohl. Hagen wird oft unterschätzt“, sagt Hadzic – ein Satz, den man aus Hagen nicht allzu oft hört. Ende 2020 eröffnete er dort sein eigenes Therapiezentrum namens „Bionik“. Neben Therapieeinheiten wurden schon damals Sporteinheiten, funktionelles Training und Ganganalysen angeboten. „Wir sind keine Massagepraxis und arbeiten eng mit Hausärzten und Orthopäden zusammen, um Fortbildungen anzubieten.“

Wachstum und ein zweiter Standort

Weil das Konzept ankam, folgte der nächste Schritt: „Wir haben überall in Hagen nach neuen Räumlichkeiten gesucht und sind schließlich in der Elberfelder Straße fündig geworden.“ Auf mehr als 200 Quadratmetern und einem zusätzlichen Bereich im Gebäude sollten moderne Therapieflächen entstehen – für Zirkeltraining und die Arbeit mit modernen technischen Therapiegeräten. Hinzu kamen mehrere Behandlungsräume. Hadzic wollte damit bewusst in die Innenstadt: „Ich finde es schade, dass es hier so viele Leerstände gibt. Deswegen wollte ich gern mitten in die Stadt.“

Was als Ein-Personen-Vision begann, ist heute ein wachsendes, interdisziplinäres Team. Der Anspruch von damals ist geblieben: Gesundheit aktiv und evidenzbasiert zu verbessern – und den eigenen Körper zukunftsfähig zu machen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Westfalenpost für die Berichterstattung und die Zusammenarbeit.

Aktiv werden statt abwarten.

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